Am 10.01.2018 erfolgte der obligatorische Spatenstich für die neue Rettungswache in Mölln, die im Auftrag des Kreises in der Straße Am Brook/Vorkamp entsteht. Diese beinhaltet u.a. eine Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge, Dienst-, Bereitschafts-, Ruhe- und Schulungsräume sowie die entsprechende Haustechnik.

Spatenstich für neue Rettungswache

Am 10.01.2018 erfolgte der obligatorische Spatenstich für die neue Rettungswache in Mölln, die im Auftrag des Kreises in der Straße Am Brook/Vorkamp entsteht. Diese beinhaltet u.a. eine Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge, Dienst-, Bereitschafts-, Ruhe- und Schulungsräume sowie die entsprechende Haustechnik. Die alte Rettungswache im Adolph- Höltich-Stift neben der Praxisklinik entsprach schon lange nicht mehr den aktuellen Erfordernissen. Mit dem Neubau soll auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Rettungsfristen, insbesondere im Gebiet westlich von Mölln (Nusse und Umgebung), verbessert werden. Die Kosten für den Neubau betragen voraussichtlich ca. 1,76 Millionen €. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 vorgesehen. Die Stadt Mölln übernimmt die Kosten für den Ausbau der Zufahrtsstraße Am Brook und war auch bei der Suche des Grundstückes behilflich.

Diskussion über „Campus-Lösung“ an der Tanneck-Schule

Die Grundschule Tanneck in der Waldstadt (Trägerschaft: Stadt Mölln) bedarf dringend einer Sanierung und räumlichen Erweiterung, sowohl aus energetischen Gründen als auch aus Gründen der bislang unzureichenden Barrierefreiheit. In Betracht gezogen wird gegenwärtig ein Teil-Neubau oder ein kompletter Neubau. Gleichzeitig wird auch in der Steinfeld-Schule in der Bürgermeister-Oetken-Straße (Förderzentrum geistige Entwicklung) ein Erweiterungsbau als erforderlich angesehen. Diese befindet sich in der Trägerschaft des Kreises. In diesem Zusammenhang wird auf politischer Ebene und in den zuständigen Gremien der Stadt und des Kreises gegenwärtig eine verstärkte Kooperation zwischen beiden Schulen diskutiert. Nach dem sogenannten „Campus-Modell“ würden die Grundschüler/innen der Steinfeld-Schule auf dem Gelände der Tanneck-Schule in einem (gemeinsamen) Baukörper, aber in unterschiedlichen Schulen, Klassen- und Funktionsräumen, neben den Schüler/innen der Tanneckschule unterrichtet werden. Dies würde viele gemeinsame Begegnungsräume und Möglichkeiten der Inklusion für die verschiedenen Schülergruppen schaffen. Ein vergleichbares Modell wird bereits in der Stadt Ahrensburg praktiziert. Bei einer Umsetzung wären allerdings noch eine Vielzahl von administrativen und inhaltlichen Fragen zu klären.

Verkehrs- und Mobilitätskonzept für Robert-Koch-Park

Eine „natürliche“ Folge der erfreulichen Entwicklung im Robert-Koch-Park ist der zunehmende Verkehr, der insbesondere bei den Anwohnern der umliegenden Straßen auf Besorgnis stößt. Politisch werden momentan mehrere Varianten zur Lenkung der zunehmenden Verkehrsströme diskutiert. Zum einen der Ausbau der Schulstraße zwischen Robert-Koch-Straße und Hindenburgstraße, die gegenwärtig als Fußweg genutzt wird. Dies würde den Verkehr auf eine zusätzliche Straße verteilen und voraussichtlich zu einer wirkungsvollen Entlastung der umliegenden Straßen führen. Zum anderen kommt eine Einbahnstraßenregelung im Höhenweg, gegenläufig zur Langen Straße, in Betracht. Dies würde den Verkehr zwischen den einzelnen Straßenzügen „gerecht(er)“ verteilen und den Begegnungsverkehr im engen Kurvenbereich am Waldrand oberhalb der Friedrich-Ebert-Allee vermeiden. Die Ausweisung des Höhenweges als verkehrsberuhigten Bereich ist von der Verkehrsaufsicht ebenso abgelehnt worden wie eine Tonnagebegrenzung bzw. ein Durchfahrtverbot für schwere LKW. Eine teilweise geforderte Sackgassenregelung für den Höhenweg sowie eine Einbahnstraßenregelung für die Hindenburgstraße ist in den bisherigen politischen Beratungen von allen Beteiligten abgelehnt worden. Alternativ kommt noch ein umfassendes Verkehrs- und Mobilitätskonzept in Betracht, das von einer Fraktion in der Stadtvertretung mit dem Ziel gefordert wird, den Fahrrad-, Fuß- und öffentlichen Nahverkehr zu stärken und den Autoverkehr zu reduzieren. Hierfür wäre die Beauftragung eines entsprechenden Fachbüros erforderlich. Der Bauausschuss wird in seiner Sitzung am 01.02.2018 erneut über die verschiedenen Lösungsansätze beraten.

Neuer Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Mölln

Nach Ablauf der bisherigen (zweijährigen) Wahlzeit hat sich der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Mölln nach vorheriger Bestätigung durch die Stadtvertretung neu formiert. Zur neuen Vorsitzende wurde Juline Hartmann gewählt, Stellvertreter sind Luisa Manegold und Lukas Weise. Aufgaben des Kinder- und Jugendbeirates sind u.a. die Vertretung der Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Mölln sowie die Beratung und Information der städtischen Gremien in diesen Angelegenheiten. Ansprechpartner ist Herr Oskar Blank, erreichbar unter Tel.04542/ 822 451 oder e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Verabschiedung Pastor Handler

25 Jahre, ein Viertel Jahrhundert, wirkte Hermann Handler als Pastor an der St. Nicolai-Kirche. Ungezählte Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen hat Pastor Handler in dieser Zeit durchgeführt. Die letzten Jahre seiner Tätigkeit hatte er zudem den Vorsitz im Kirchengemeinderat inne. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am Sonntag, 21.01.2018 wurde Pastor Handler von Pröbstin Eiben von seinen Pflichten entbunden und in den Ruhestand versetzt. In der anschließenden „Abschlussfeier“ im Polleyn-Haus wurde vor allem seine ruhige, besonnene und verschmitzt-humorvolle Art hervorgehoben, die ihn sowohl bei der Jugend wie auch bei den Senioren gleichermaßen beliebt machte. Nun geht es mit seiner Frau Birgit, die zeitgleich ihre Tätigkeit als Diakonin beendet, auf große Fahrt mit deren Wohnmobil durch ganz Europa. Hierfür wünsche ich viele gute Erfahrungen und alles Gute für die Zukunft!

Neujahrsempfänge

Der Januar ist traditionell der Monat der Neujahrsempfänge. Eine zunehmende Zahl von Städten, Gemeinden, Verbänden, Organisationen und Unternehmen lädt hierzu ein. Neben „Traditionsveranstaltungen“ wie z.B. dem Neujahrempfang der Kreishandwerkerschaft lud in diesem Jahr erstmals auch das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg zu einem Neujahrsempfang ein. Der Neujahrsempfang der Stadt Mölln fand am 14.01.2018 wie immer auf der Ratsdiele im historischen Rathaus statt und war erneut gut besucht. Der Jugendehrenamtspreis der Gemeinschaftsstiftung Mölln und der Stadt Mölln wurde an Sophie Pasenau für ihr vielfältiges Engagement in der Jugendarbeit der Stadt verliehen. Bei nahezu allen Neujahrsempfängen wurde in diesem Jahr besonders das ehrenamtliche Engagement der Bürger/innen lobend hervorgehoben. Nach Angaben des zuständigen Ministers sollen sich 43 % aller schleswig-holsteinischen Bürger/innen auf die eine oder andere Weise ehrenamtlich engagieren. Das ist eine erfreulich hohe Zahl, die zeigt, dass auch in der heutigen Zeit viele Bürger/innen bereit sind, sich für das Wohl der Gesellschaft ohne materielle Gegenleistung einzubringen. Auch an dieser Stelle möchte ich hierfür noch einmal ausdrücklich danken und alle Bürger/innen bitten, sich auch weiterhin für die unterschiedlichen Aufgabenbereiche im sozialen, kulturellen, politischen, karitativen, sportlichen oder anderen Bereichen einzubringen und zu engagieren.

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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