Nach einem längeren vorgeschalteten Diskussionsprozess zwischen Vertretern des Kreises sowie der Städte und Gemeinden im Herzogtum Lauenburg  hat der Kreistag in seiner Sitzung am 16.06.2016 u.a. eine Erhöhung der Kreisumlage um 1,69% beschlossen, die die Städte und Gemeinden an den Kreis abführen müssen. Aktuell zahlt die Stadt Mölln jedes Jahr ca. 6,25 Millionen € an den Kreis zur Erfüllung seiner übergeordneten Aufgaben.

Einvernehmen mit dem Kreis

Nach einem längeren vorgeschalteten Diskussionsprozess zwischen Vertretern des Kreises sowie der Städte und Gemeinden im Herzogtum Lauenburg  hat der Kreistag in seiner Sitzung am 16.06.2016 u.a. eine Erhöhung der Kreisumlage um 1,69% beschlossen, die die Städte und Gemeinden an den Kreis abführen müssen. Aktuell zahlt die Stadt Mölln jedes Jahr ca. 6,25 Millionen € an den Kreis zur Erfüllung seiner übergeordneten Aufgaben. Die beschlossene Erhöhung entspricht einem zusätzlichen Betrag von ca. € 290.000,- pro Jahr, die die Stadt an den Kreis abführen muss. Im Gegenzug konnte ein Kompromiss bezüglich der sog. Schulkostenbeiträge für die Förderschulen G (Geistige Entwicklung) erzielt werden. Dies betrifft in Mölln die Steinfeld-Schule. Bei einem negativen Ausgang eines gegenwärtig vor dem Oberlandesgericht Schleswig anhängigen Verfahrens wären auf die Städte und Gemeinden teilweise erhebliche zusätzliche Kosten zugekommen, für die Stadt Mölln ca. € 200.000,- jährlich. Außerdem ist ein Teil der Erhöhung der Kreisumlage zeitlich befristet. Ferner hat der Kreistag „grünes Licht“ für den Aus- und Umbau des Berufsbildungszentrums in Mölln gegeben. Das Investitionsvolumen beträgt  21,7 Millionen €. Unter die Zuständigkeit des Kreises fällt auch der Bau der neuen Rettungswache für die Stadt Mölln und Umgebung.  Neuer Standort ist die Straße Am Brook/Vorkamp. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr erfolgen.  

Stadtbegrünung

In den städtischen Gremien, insbesondere im Forst- und Grünflächenausschuss, wird  schon seit einiger Zeit kontrovers der sog. Pflegeplan für die öffentlichen Grünflächen in der Stadt und die hierfür erforderlichen Personalmittel diskutiert. Im Kern geht es darum, dass die städtische Gärtnerei sich auf Grund zu knapper Personalressourcen zunehmend weniger in der Lage sieht, die Anforderungen zur Pflege des städtischen Grün zu erfüllen. Andererseits ist es für eine Kurstadt wie Mölln unabdingbar, zumindest an zentralen Punkten in der Stadt eine auch optisch ansprechende Bepflanzung vorzuhalten und die Standards für die übrigen Grünflächen nicht kontinuierlich abzusenken. Mehrheitlich beschlossen wurde nun, seitens der Verwaltung ein Konzept für eine Extensivierung städtischer Grünflächen zu prüfen, inkl. eines sog. „urban gardening“ - was ungefähr so viel heißt, dass die Bürger/innen die Möglichkeit erhalten sollen,  sich an der Bepflanzung und Pflege des öffentlichen Grün zu beteiligen. Dies funktioniert in anderen Ländern und Städten durchaus erfolgreich, bis hin zur Kultivierung von Hochhausdächern. Ob das ein Modell für Mölln sein kann, muss sich erweisen. In jedem Fall setzt dies die aktive und dauerhafte Mitwirkung der Bürger/innen voraus, wenn eine „Verwilderung“ des öffentlichen Grün vermieden werden soll.

ISEK Hafen/Bahnflächen

Nach mehrjährigem Vorlauf sind nun die sog. „Vorbereitenden Untersuchungen“ für das Sanierungsgebiet Hafen/Bahnflächen soweit abgeschlossen, dass die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Dies erfolgt am 11.07.2016, 19.00 Uhr im Stadthaus. Hierzu ist jedermann herzlich eingeladen. Danach wird ein sog. Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) eingeleitet. Insgesamt geht es um die städtebauliche Gestaltung dieser Flächen, die mit ihrer Lage zwischen Bahnhof und Hafen, teilweise direkt am Wasser,  erhebliches Entwicklungspotential beinhalten. Rund 1,68 Mio. € stehen für diese Maßnahmen zur Verfügung.

Familienzentrum

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde hat ihre Pläne für die Errichtung eines sog. Familienzentrums konkretisiert. Im Rahmen des vorgesehenen Ersatzbaus für die Kindertagesstätte Polleyn-Platz soll auch ein Familienzentrum entstehen. Zudem ist vorgesehen, dass das Diakonische Werk seine Einrichtungen in der Stadt an diesem Platz konzentriert. Familienzentren sollen die verschiedenen Hilfs- und Bildungsangebote für Familien bündeln und bestehen bereits in vielen anderen Städten. Das Problem ist wie fast immer die Finanzierung dieses Projektes. Ob und ggf. in welcher Höhe eine Co-Finanzierung durch die Stadt in Betracht kommt, bedarf der weiteren politischen Beratungen.

Stadtradeln

An der  bundesweitern Aktion „Stadtradeln“ hat sich die Stadt Mölln in diesem Jahr erstmalig beteiligt. 20 Teams meldeten sich an und mehr als 250 Radler/innen zählten ihre gestrampelten Kilometer. Dabei kamen schon nach zwei Wochen knapp 22.000 geradelte Kilometer zusammen, was einem eingesparten CO2-Ausstoß von ca. 3.100 kg entspricht.  Ziel muss es nach meiner Auffassung sein, noch mehr Möllner Bürger/innen von den Vorzügen des Radfahrens für sich und die Stadt Mölln zu überzeugen, insbesondere im innerstädtischen Verkehr. Dabei können solche Aktionen nur Platzhalter und Anstoß sein. Wichtig sind strukturelle Verbesserungen wie sichere Fahrradwege und  Abstellanlagen.

Fest für Willkommenskultur

Knapp zwei Jahre nach der Gründung hat die Stadt Mölln am 16.06.2016 die ehrenamtlichen Helfer/innen der sog. „Willkommenskultur“ sowie der Möllner Tafel, die sich mit großem persönlichen Engagement um die Versorgung der Flüchtlinge in unserer Stadt kümmern, zu einem Grillabend im Uhlenkolk eingeladen. Zugleich wurde eine Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein („Helfende Hände“) überreicht. Die Betreuung und Integration der Flüchtlinge bleibt weiterhin eine Aufgabe, die uns alle angeht und ohne ehrenamtlichen Einsatz nicht auskommt. Auch auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank an alle, die sich bei dieser wichtigen  Aufgabe engagieren!

Neuer Schützenkönig

Die Möllner Schützengilde von 1387 hat im Rahmen des Schützenfestes vom 17. – 19.06.20116 ihre neuen Könige ermittelt. Neuer Jungschützenkönig wurde Raphael Dmoch, der erst 14 Jahre alt ist und gleich beim ersten Anlauf ins Schwarze traf. Dagegen ist der neuen Schützenkönig, Uwe Diestel, schon seit 47 Jahren Mitglied der Möllner Schützengilde und fungierte von 2009 – 2014 auch als deren Oberst. Herzlichen Glückwunsch an die neuen Majestäten!

Freunde des Luisenbades

Unter dem Dach der Gemeinschaftsstiftung Mölln hat sich eine Initiative Möllner Bürger  zusammengefunden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ausbau und die Attraktivität des Möllner Luisenbades zu fördern. Wer die „Freunde des Luisenbades“ finanziell unterstützen möchte, kann dies (steuerlich abzugsfähig) über eine entsprechenden Spende an die Gemeinschaftsstiftung Mölln vornehmen (Raiffeisenbank Südstormarn Mölln, DE77 2006 9177 0003 2900 00, Kennwort Luisenbad).

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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