Das neue Familienbad der Stadtwerke an der Hindenburgstraße hat am 12.07.2016 seinen Betrieb aufgenommen und ist bei der Einwohnerschaft auf große Zustimmung gestoßen. Auch das Kurs-Angebot verschiedener Anbieter ist wieder angelaufen. Anregungen der Besucher/innen zur Komplementierung der Ausstattung werden die Stadtwerke versuchen umzusetzen, soweit dies technisch möglich und finanziell vertretbar ist.

Familienbad

Das neue Familienbad der Stadtwerke an der Hindenburgstraße hat am 12.07.2016 seinen Betrieb aufgenommen und ist bei der Einwohnerschaft auf große Zustimmung gestoßen. Auch das Kurs-Angebot verschiedener Anbieter ist wieder angelaufen. Anregungen der Besucher/innen zur Komplementierung der Ausstattung werden die Stadtwerke versuchen umzusetzen, soweit dies technisch möglich und finanziell vertretbar ist.

Sanierung der Massower Straße

Am 12.07.2016 fand in der Tanneck-Schule für  Anwohner/innen und Eigentümer eine Informationsveranstaltung der Stadt zur Sanierung der Massower Straße statt. Diese erstreckt sich von der Berliner Straße bis zum Wolliner Weg und wird in drei Bauabschnitten in den Jahren 2016 – 2018 durchgeführt. Vorgesehen ist neben der Straßensanierung die komplette Erneuerung der Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser usw.). Zudem werden die Gehwege und die Beleuchtung erneuert sowie neue Parkbuchten geschaffen sowie anschließend eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingeführt. Außerdem entsteht an der Ecke Berliner Straße/Massower Straße ein neuer Fußgänger-Überweg mit einer Lichtsignalanlage. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im September dieses Jahres. Gegenwärtig sind schon die Stadtwerke damit beschäftigt, die Versorgungsleitungen zu erneuern.

Integrierte Station im Uhlenkolk

Die Integrierte Station im Möllner Uhlenkolk ist personell wieder komplett. Neue Leiterin der Station ist Frau Jeanine Wagner, die der Ende 2015 auf tragische Weise verunglückten Frau Beate Lezius folgt. Die Untere Forstbehörde in der Integrierten Station verstärkt Frau Hanka Kaczmarek. Die Integrierte Station ist eine Einrichtung des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung und Koordinierung des Natur- und Umweltschutzes in der Region, die nun mit fünf eigenen Mitarbeiter/innen besetzt ist. Hinzu kommen in der Station die Mitarbeiter der Stadt Mölln sowie verschiedener Organisationen.

Wasserpest und Blaualgen in Möllner Gewässern

In diesem Jahr hat sich die sog. Kanadische Wasserpest in den stadtnahen Gewässern, insbesondere im Stadtsee und Schulsee, in besonderem Maße ausgebreitet. Die Pflanze ist Mitte des 19 Jahrhunderts aus Nordamerika nach Mitteleuropa eingeschleppt worden und findet sich mittlerweile in vielen Gewässern Nord- und Mitteuropas sowie sogar in Australien und Neuseeland. Die Pflanzen behindern zwar das Schwimmen oder Bootsfahren in den betroffenen Gewässern, Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit – etwa bei Berührungen – sind jedoch nicht bekannt. Es gibt kein Patentrezept zur Bekämpfung der Wasserpest. Eine mechanische Entfernung der Wasserpest ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch sehr aufwendig und teuer und müsste regelmäßig wiederholt werden. Der Erfolg biologischer Bekämpfungsmethoden ist sehr zweifelhaft. Insofern bleibt die Hoffnung, dass sich die Wasserpest in anderen Jahren selbständig wieder zurück bildet, wie dies z.B. im Hegesee immer wieder geschehen ist. Aktuell ist im Schulsee die massenhafte Vermehrung von Blaualgen (Cyanobakterien)  hinzu gekommen, die leider zu einem temporären Badeverbot geführt hat, da gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können. Blaualgen-Massenansammlungen können wetterbedingt entstehen und in wenigen Tagen oder sogar Stunden wieder verschwinden. Danach ist das Baden dann wieder gefahrlos möglich.

Pokemon Go und dessen Auswüchse

Seit Mitte Juli fasziniert ein neues Internet-Spiel (reality-game) die „Generation Smartphone“.  Pokemon Go hat innerhalb kürzester Zeit eine große Fangemeinde gefunden und dazu geführt, dass auch in Mölln ganze Heerscharen von usern mit gesenktem Haupt und Blick auf ihr Smartphone durch die Straßen und über die Plätze wandern, um Pokemons zu fangen u.ä. Als „Arena“ ist von den Betreibern des Spiels auch der Möllner Kurpark auserkoren worden. Das hat leider dazu geführt, dass seit Einführung des Spiels quasi täglich des Nächtens die Zäune des Kurparks herunter getreten werden, damit die user auch nachts in der Kurpark-Arena ihrem Spiel nachgehen und virtuelle Kämpfe ausfechten können. Das ist aus städtischer Sicht natürlich nicht akzeptabel. Formal betrachtet handelt es sich um Hausfriedensbruch und stellt einen Straftatbestand dar. Bitte halten Sie sich an die Schließzeiten des Kurparks und beachten Sie auch sonst die Eigentumsrechte von anderen Orten und Plätzen, insbesondere zu fortgeschrittener Stunde.

Abschied von Torsten Schöpp und Lothar Obst

Nach fast 25 Jahre als Rektor der Tanneck-Grundschule in der Möllner Waldstadt wurde am 20. Juli Herr Torsten Schöpp in den Ruhestand verabschiedet. Sowohl die Schüler/innen und Lehrer/innen der Schule sowie seine Kollegen Schuldirektoren der anderen Möllner Schulen bezeugten mit eigenen Aufführungen und Darbietungen ihre „Betroffenheit“ und ihr Bedauern über das Ausscheiden von Torsten Schöpp. Anwesend war auch sein Vater Hans-Otto Schöpp, der die Schule vor seinem Sohn seit ihrer Gründung im Jahr 1973 bis 1991 geleitet hat. Das zweite „Standbein“ von Herrn Schöpp ist die Freiwillige Feuerwehr Mölln, der er seit 1971 angehört und viele Jahre  als stellvertretender und als Wehrführer gedient hat.  Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde am gleichen Tag in Reinbek Herr Lothar Obst. Herr Obst hat in den Jahren 1984 – 1996 als Verwaltungsleiter das seinerzeitige Städtische Krankenhaus Mölln sehr erfolgreich geführt. Nebenbei engagierte sich Herr Obst u.a. im Möllner Heimatbund und Geschichtsverein und war von 1998 – 1999 Möllner Bürgervorsteher. Seit 1996 leitete er als Kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer das katholische Krankenhaus St. Adolf-Stift in Reinbek und hat dieses kontinuierlich ausgebaut und wirtschaftlich konsolidiert. Der Stadt Mölln ist Lothar Obst und seine Familie immer verbunden geblieben, u.a. durch seine jährliche Zuwendung von 1.000,- € für den Lothar-Obst-Pokal, der jedes Jahr von der Möllner Schützengilde ausgeschossen wird und sozialen Projekten in Mölln zufließt. Beiden Möllner Persönlichkeiten danke ich für ihr außerordentliches Engagement und wünsche ihnen noch viele gesunde Lebensjahre im Ruhestand!

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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