Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Kreis Herzogtum Lauenburg und in Mölln nimmt ständig zu. Das hat gerade jüngst wieder eine aktualisierte Studie der dwif-consulting GmbH im Auftrag der HLMS (Herzogtum Lauenburg Marketing & Service GmbH) ergeben. Demnach stieg  in Mölln der Brutto-Umsatz in diesem Bereich von ca. 45 Mill. € im Jahr 2010 auf ca. 48,2 Mill. € im Jahr 2016. Von besonderer Bedeutung sind die Tagestouristen, die einen Großteil der Besucher/innen ausmachen. Aber auch die Zahl der Übernachtungen ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 gegenüber dem Vorjahr um + 2% auf 87.771 (inkl. Reha-Kliniken) gestiegen. Dabei stößt die Stadt zunehmend an Kapazitätsgrenzen.

Tourismus in Mölln

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Kreis Herzogtum Lauenburg und in Mölln nimmt ständig zu. Das hat gerade jüngst wieder eine aktualisierte Studie der dwif-consulting GmbH im Auftrag der HLMS (Herzogtum Lauenburg Marketing & Service GmbH) ergeben. Demnach stieg  in Mölln der Brutto-Umsatz in diesem Bereich von ca. 45 Mill. € im Jahr 2010 auf ca. 48,2 Mill. € im Jahr 2016. Von besonderer Bedeutung sind die Tagestouristen, die einen Großteil der Besucher/innen ausmachen. Aber auch die Zahl der Übernachtungen ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 gegenüber dem Vorjahr um + 2% auf 87.771 (inkl. Reha-Kliniken) gestiegen. Dabei stößt die Stadt zunehmend an Kapazitätsgrenzen. Schon seit Monaten kann die Kurverwaltung in Mölln kaum noch Gäste unterbringen und muss diese teilweise abweisen, da auch in der Region keine Unterkünfte mehr zur Verfügung stehen.  Benötigt werden dringend neue Hotelkapazitäten. Vor diesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass bei der angedachten Erweiterung des Quellenhofes offensichtlich Verzögerungen eingetreten sind. Auch im gastronomischen Bereich erscheint das Angebot verbesserungswürdig. So ist z.B. aktuell werktags mitten in der Hauptsaison die Gastronomie auf dem Marktplatz bis zum frühen Abend geschlossen. Die Kurverwaltung selbst ist im Rahmen eines Qualitätsmanagementprogrammes erneut für die von ihr erbrachte Servicequalität zertifiziert worden.  

Schulentlassungen

Anfang Juli fanden die Schulentlassungsfeiern an den Möllner Schulen statt. In zumeist feierlichen Gewändern wurden am Berufsbildungszentrum, an der Gemeinschaftsschule  und am Marion-Dönhoff-Gymnasium  rund  500 Schüler/innen verabschiedet. Größer als gewohnt fiel die Zahl der Abiturienten am MDG aus, da dort gleich zwei Jahrgänge mit G 8 und G 9 entlassen wurden. Ein Großteil der Schulabsolventen wird Mölln leider verlassen, um sich einer Berufsausbildung, einem Studium oder – zunehmen mehr – zunächst einem Auslandsjahr  zu widmen. Die Stadt Mölln hat in diesem Jahr vier Auszubildende und zwei Jugendliche im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes eingestellt eingestellt.

Flüchtlinge

Aktuell sind in der Stadt  Mölln ca. 390 Flüchtlinge untergebracht. Hinzu kommen 75 Personen in den 11 Gemeinden des Amtes Breitenfelde. Damit belegt Mölln eine der „Spitzenpositionen“ im Kreis und hat z.B. mehr als doppelt soviel Flüchtlinge aufgenommen wie die Stadt Ratzeburg. Nach wie vor besteht das „Problem“, dass die im vergangenen Jahr angekündigten Flüchtlingszahlen nicht annäherungsweise erreicht werden und nunmehr die hierfür bereit gehaltenen bzw. angeschafften Unterkünfte zurück gegeben bzw. (kostenpflichtig) abbestellt werden müssen. Nach dem Schließen der Balkanroute ist der Flüchtlingsstrom zwar stark rückläufig. Es ist jedoch völlig ungewiss, ob bzw. wann die Flüchtlingszahlen wieder steigen. Die wesentliche Aufgabe bleibt die Integration der Flüchtlinge vor Ort. Trotz vielfältiger Bemühungen seitens der Willkommenskultur, einer Vielzahl von staatlichen Programmen und einem stark ausgebauten Angebot von Sprachkursen kommt die Integration nach meinem Eindruck nur schleppend voran. Nach wie vor bestehen viele „bürokratische Hemmnisse“ und noch immer hängen ganze Volksgruppen mehr oder weniger „in der Luft“, die aus Ländern mit ungeklärter Sicherheitslage kommen. Das gilt z.B. für die  Gruppe der Afghanen, die mit fast 100 Personen in Mölln vertreten ist. Nach meinem Dafürhalten  müssen wir unsere Bemühungen zur Integration der Flüchtlinge noch erheblich steigern, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass sich  fatale Fehlentwicklungen wie in Belgien und Frankreich wiederholen, in denen sich in den vergangenen Jahrzehnten Migranten und deren Nachfahren radikalisiert haben. Dies bedeutet aber auch, den „Integrationsdruck“ auf die Flüchtlinge zu erhöhen, insbesondere hinsichtlich der Teilnahme an den Sprachkursen. Nur mit belastbaren Sprachkenntnissen bestehen realistische Möglichkeiten für die Flüchtlinge, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es kann nicht hingenommen werden, wenn Hundert Tausende von Flüchtlingen zur Untätigkeit verdammt sind, während gleichzeitig die heimische Wirtschaft - auch vor Ort - immer wieder Klage darüber führt, dass sich immer weniger (qualifizierte) Mitarbeiter/innen finden lassen.

Neuvergabe des Stadtbusverkehrs

Ende 2017 laufen die gegenwärtigen Verträge für die die  Stadtbusverkehre in den Städten Mölln und Ratzeburg und den Regionalbusverkehr aus. Gegenwärtig finden Gespräche und politische Beratungen über die künftige Linienführung statt. Im Gespräch ist u.a. die direkte Anbindung des Robert-Koch-Parks und des neuen Familienbades an der Hindenburgstraße. Auch über die Einrichtung einer sog. „Mobilitätsdrehscheibe“ am Möllner Bahnhof wird in diesem Zusammenhang zu diskutieren sein. Verfahrenstechnisch geht es augenblicklich um die Frage einer Direktvergabe des Auftrages an die Ratzeburg-Möllner Verkehrsbetriebe, die auch bisher die Stadtverkehre betrieben haben, oder eine mögliche Ausschreibung.

Veloroute und Erneuerung des Kunstrasenplatzes

Was lange währt, führt letztlich doch zum Ziel. Die lang ersehnten Förderbescheide des zuständigen Landesamtes für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes auf dem Waldsportplatz und den Beginn der Veloroute sind in der Stadtverwaltung eingetroffen, so dass nun kurzfristig mit den entsprechenden Baumaßnahmen begonnen werden kann. Bei der Veloroute geht es zunächst um die Errichtung der sog. „Querungshilfen“ am Grambeker Weg, Massower Straße usw. entlang der vorgesehenen Veloroute auf der alten Trasse des Hein-Hollenbeck-Weges. Die Erneuerung des Kunstrasenplatzes erfordert Gesamtaufwendungen von nicht weniger als 272.000,- € (!), was – trotz der Förderung durch die Aktiv-Region  in Höhe von ca. 125.000,- €  - durchaus eine relevante Haushaltsgröße darstellt.

Veranstaltungen

Der Sommer ist traditionell die Jahreszeit, in der die open-air-Veranstaltungen „explodieren“, auch in Mölln. Sowohl die Kurverwaltung (Musik im Park, Cocktail-Nacht usw.) als auch die Stiftung Herzogtum Lauenburg (z.B. Kultursommer am Kanal) und sonstige Anbieter (z,B.Weinfest,-Kino im Park) bieten einen bunten Strauß unterschiedlicher Veranstaltungen für fast jeden Geschmack. Das letzte August-Wochenende gehört wie immer dem Möllner Altstadtfest mit City-Lauf,  Riesen-Flohmarkt, dem Markt der Begegnungen und Enten-Rennen. Und am 11. September erwartet Sie wieder der „Naturerlebnistag“ im Uhlenkolk mit zahlreichen Ausstellern und Mitmachmöglichkeiten. Hoffen wir, dass der Sommer noch mal einen „Endspurt“ einlegt. Aufzuholen hätte er ja noch so einiges.

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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