Am 07.10.2016 erfolgte die Grundsteinlegung für gleich zwei größere Bauprojekte des Lebenshilfewerkes Mölln-Hagenow, die auf dem Gelände des Robert-Koch-Parks entstehen.

Robert Koch Park

Am 07.10.2016 erfolgte die Grundsteinlegung für gleich zwei größere Bauprojekte des Lebenshilfewerkes Mölln-Hagenow, die auf dem Gelände des Robert-Koch-Parks entstehen. An der Hindenburgstraße erfolgt ein Neubau  für die bislang in der Waldstadt ansässige integrative Kindertagesstätte „Schneiderschere“. Bis zu 110 Kinder mit und ohne Behinderung werden dort künftig betreut. Auf der anderen Seite des Parks an der Langen Straße entsteht gegenwärtig ein weiterer Neubau, in dem bestehende Arbeitsbereiche der Möllner Werkstätten (Garten-und Landschaftspflege, Kulturwerkstatt, Copyshop) in den Robert-Koch-Park verlagert werden. Neu geschaffen wird zudem ein Cafe im Glashaus, eine Fahrradwerkstatt, Floristik und Hausmeisterservice. Das Investitionsvolumen umfasst ca. 5 Millionen €. Die Fertigstellung ist für Oktober 2017 vorgesehen. Weitere Projekte sind in Vorbereitung, insbesondere der Umbau des ehemaligen Schwesternwohnheimes.

Ausbau Elbe-Lübeck-Kanal

Der Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanal steht im Bundesverkehrswegeplan 2030 im sogenannten vordringlichen Bedarf. Nicht weniger als 838 Millionen € sollen dafür aufgewendet werden. Für diesen vergleichsweise (sehr) hohen Betrag sollen Schleusen ausgebaut, Brücken erhöht sowie der Kanal durchgängig vertieft und teilweise auch verbreitert werden, um die Befahrbarkeit für moderne Großgütermotorschiffe zu ermöglichen. Mitte Oktober hat der Haushaltsausschuss des Bundestages zusätzliche 10 Millionen € für die Planung des Ausbaus des Elbe-Lübeck-Kanals beschlossen. Zudem haben jüngst auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Lübeck zahlreiche Unternehmen, Kommunen sowie Vertreter des Bundestages, des Kreises und verschiedener Kommunen die sog. „Lauenburger Erklärung“ unterzeichnet, in der noch einmal der zügige Ausbau des Kanals gefordert wurde. Auch die Stadt Mölln hat sich hieran beteiligt. Die Stadt  liegt an der höchsten Stelle des Kanals und partizipiert bislang mit seinem Hafen und als Liegeplatz für die zahlreichen „Freizeitkapitäne“ auf der Durchreise von dem Kanal. Aktuell stellt sich allerdings die Frage, welche Art der Nutzung des Möllner Hafens künftig zu erwarten ist. Der bisherige Güterumschlag von Dünge- und  Futtermitteln  ist gegenwärtig rückläufig und wird von einem der beiden dort ansässigen Unternehmen möglicherweise gänzlich eingestellt. Dies hat zur Folge, dass die Anlieferung und den Umschlag bedingten Immissionen (Staub, Lärm, Gerüche) deutlich reduziert werden, was möglicherweise auch eine andere Nutzung der gegenüberliegenden Flächen auf dem Gelände des ehemaligen Baubetriebshofes am Ziegelsee ermöglicht, die gegenwärtig im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für den Bereich Hafen/Bahnhof überplant werden. Perspektivisch lässt sich sogar eine Attraktivierung des gesamten Möllner Hafengeländes ohne gewerbliche Nutzung denken, wie sie in anderen Städten auch schon vollzogen wurde. Dies wiederum passt allerdings nicht unbedingt zu den vorgenannten Ausbauplänen des Elbe-Lübeck-Kanals, die vor allem auf einer verstärkten Nutzung für Frachtschiffe beruht. Auf jeden Fall ist die Stadt gefordert, die sich aus den aktuellen Entwicklungen bietenden Chancen und Möglichkeiten für eine sinnvolle Weiterentwicklung dieses Gebietes zu nutzen, da die Lage sicherlich Entwicklungspotentiale bietet. 

Schulberggestaltung

Der Ausbau des Schulberges erfolgt aus finanziellen Gründen schon seit mehreren Jahren in Teilabschnitten. In diesem Jahr finden überwiegend „unterirdische Arbeiten“ für den Abfluss des Regenwassers und zur Umgestaltung des Vorplatzes der Astrid-Lindgren-Schule zu einem Parkplatz statt. Der Anbau der Till-Eulenspiegel-Schule wird voraussichtlich Anfang 2017 beginnen.

Verleihung Kulturpreis Stiftung Herzogtum Lauenburg

Der Möllner Liedermacher und Sänger Klaus Irmscher und die Ratzeburger Nachwuchsmusikerin Christina Sophie Meier sind die diesjährigen Preisträger des Kulturpreises der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Klaus Irmscher begleitet und verarbeitet seit vielen Jahrzehnten  die Geschehnisse in Mölln und in der Region auf ironische und manchmal spöttische Weise in einer Vielzahl von Liedern, gern auch auf Plattdeutsch. Christina Meier erhielt den „Förderpreis für junge Künstler“. Beide gaben bei der Preisverleihung im Stadthauptmannshof „Kostproben“ ihres musikalischen Könnens.

Jahrestag der Brandanschläge am 23.11.2016

Am 23. November findet erneut der Gedenktag an die rassistischen Brandanschläge zweier Neo-Nazis von 1992 statt, bei denen drei türkische Mädchen/Frauen zu Tode gekommen sind. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 16.00 Uhr mit einem interreligiösen Gottesdienst in der Möllner Moschee. Anschließend finden Kranzniederlegungen an den Brandhäusern in der Mühlenstraße und an der Ratzeburger Straße statt. Die Veranstaltung endet mit einer Zusammenkunft im Stadthauptmannshof. Alle Möllnerinnen und Möllner sind aufgerufen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen.

Viel Spaß auf dem Möllner Herbstmarkt vom 04.-07.11.2016 !

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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