Nach der Entdeckung einer Videokamera im Innenbereich des Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist an der Schule erheblicher Unmut bei den Schülern, Eltern und auch innerhalb der Lehrerschaft entstanden. Es fanden verschiedene Versammlungen innerhalb der Schule sowie eine kleine „Demonstration“ vor Unterrichtsbeginn statt. Sogar die überregionale Presse griff diesen Fall auf. Gegenwärtig wird von der zuständigen Schulaufsicht in Kiel geprüft, ob bei der Anbringung der Videokamera gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde.

Einwohnerversammlung

Mindestens zwei Mal im Jahr (Mai und November) führt die Stadt Mölln eine Einwohnerversammlung in der Mensa auf dem Schulberg durch, zuletzt am 23.05.2017. Auf der Tagesordnung steht regelmäßig ein (ausführlicher) Bericht des Bürgermeisters über aktuelle Themen sowie ein oder zwei aktuelle „Sonder- oder Spezialthemen“. In der vergangenen Versammlung berichtete der zuständige Fachdienstleiter der Möllner Stadtverwaltung, Lars Frank, über das Thema „Kindertagesstätten: Entwicklung, Finanzierung, Platzvergabe“. Angesichts der Bedeutung und Komplexität dieses Themas, das vor allem viele junge Eltern betrifft, hätte man erwarten können, dass sich zahlreiche Einwohner/innen hierfür interessieren. Leider fanden an diesem Abend nur 38 stimmberechtigte Bürger/innen den Weg in die Mensa, wovon der größere Teil der Besucher/innen noch den politischen Entscheidungsträgern und der Verwaltung zuzurechnen war. Aus meiner Sicht ist es sehr bedauerlich, dass diese Versammlungen in letzter Zeit wenig Beachtung bei den Bürger/innen finden, obwohl diese rechtzeitig angekündigt und zumindest aus Sicht der Stadtverwaltung „interessante“ Themen dargeboten werden. Auch bei den Sitzungen der Stadtvertretung und der verschiedenen Ausschüsse, die durchweg öffentlich sind, ist leider zunehmend festzustellen, dass diese nur das Interesse der Bürger/innen finden, wenn sie persönlich betroffen sind. Bei allgemeinen Themen schwindet das Interesse merklich. Sehr schade, denn wer mitbestimmen möchte, muss sich einbringen. Unsere Demokratie ist auf die aktive Mitwirkung ihrer Bürger/innen angewiesen. Insofern bitte ich alle Möllner Bürger/innen eindringlich, sich aktiv an der politischen Diskussion zu beteiligen und nicht nur in den sozialen Medien „Dampf abzulassen“, wie es eine Mitbürger/innen praktizieren.

Marion-Dönhoff-Gymnasium

Nach der Entdeckung einer Videokamera im Innenbereich des Marion-Dönhoff-Gymnasiums ist an der Schule erheblicher Unmut bei den Schülern, Eltern und auch innerhalb der Lehrerschaft entstanden. Es fanden verschiedene Versammlungen innerhalb der Schule sowie eine kleine „Demonstration“ vor Unterrichtsbeginn statt. Sogar die überregionale Presse griff diesen Fall auf. Gegenwärtig wird von der zuständigen Schulaufsicht in Kiel geprüft, ob bei der Anbringung der Videokamera gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Nach den vorliegenden Erkenntnissen wurde die Kamera auf Veranlassung des Schulleiters zur Aufklärung eines Falles als ultima ratio installiert, bei dem es um den Schutz eines Schülers/einer Schülerin ging. Als Schulträger ist die Stadt Mölln nur mittelbar an dem Vorgang beteiligt. Gleichwohl ist der Stadt natürlich daran gelegen, dass der Schulfrieden baldmöglichst wieder hergestellt wird und der Ruf der Schule keinen Schaden nimmt. Nach meiner persönlichen Auffassung sollte das Schulamt die Prüfung der Angelegenheit zeitnah abschließen und ggf. die notwendigen Schritte einleiten.

Städtebauliche Entwicklung zwischen Hafen, Bahnhof und ZOB

Neben der Entwicklung der Altstadt bildet der Bereich zwischen Bahnhof, Hafen und dem ZOB einen wichtigen Schwerpunkt der Möllner Stadtplanung, zumal dieser Bereich auch eine Vielzahl von Entwicklungsperspektiven bietet. Bereits im Jahr 2012 hat die damalige Landesregierung städtebauliche Fördermittel hierfür bereit gestellt. Leider sind bis zur praktischen Umsetzung immer eine Vielzahl von vorherigen planerischen Schritten erforderlich. Bislang wurden im Rahmen der sogenannten „Vorbereitenden Untersuchungen“ durch ein hierauf spezialisiertes Fachbüro städtebauliche Missstände innerhalb dieses Gebietes identifiziert und erste Ideen zu deren Behebung entwickelt. In einem nächsten Schritt sollen nun konkrete Ziele und Maßnahmen zur nachhaltigen Veränderung des Gebietes definiert werden. Eine wichtige Grundlage hierfür bieten auch die Anregungen der Bürger/innen. Zu diesem Anlass wurde erstmals zu einem sogenannten „Gebietssparziergang“ eingeladen, der am 15.06.2017 stattfand. Dabei wurden unter Beteiligung des beauftragten Hamburger Fachbüros und der Möllner Stadtverwaltung die bestehenden Ideen vor- und zur Diskussion gestellt. Neben zahlreichen Stadtvertretern beteiligten sich auch verschiedene Bürger/innen aus den betroffenen Gebieten hieran. Viele Ideen wurden vorgetragen und Anregungen gegeben. Weitere Bürgerbeteiligungen und Expertengespräche werden noch folgen.

Tierschutz

Der Möllner Tierschutzverein betreibt im Zeppelinweg schon seit vielen Jahren ein Tierheim, in dem die Fundtiere der Städte Mölln und Ratzeburg und des Amtes Breitenfelde aufgenommen und versorgt werden, zum größten Teil Katzen und Hunde. Hierfür erhält der Tierschutzverein auch öffentliche Mittel von den betreffenden Kommunen. Daneben versorgt der Tierschutzverein aber auch viele andere Tiere „auf eigene Rechnung“, die dort teilweise schon seit vielen Jahren untergebracht sind. Der Vorsitzende des Vereins, Gaston Prüsmann, ist auch überregional tätig und kümmert sich mit großem Engagement um die Belange der Tiere insgesamt. Regelmäßig werden Veranstaltungen und Tage der offenen Tür durchgeführt. Am Tierheim wurde in den letzten Monaten ein „Katzendorf“ angebaut und verschiedene Verbesserungen vorgenommen. Auch eine Jugendgruppe wurde gegründet. Für dieses größtenteils ehrenamtliche Engagement des Tierschutzvereins danke ich allen Helfern und Unterstützern sowie dem Vorsitzenden des Vereins sehr herzlich. Als ein zunehmendes Problem erweist sich jedoch schon seit einiger Zeit die große Zahl von „wilden“, besitzlosen Katzen innerhalb des Stadtgebietes. Zahlreiche dieser Katzen sind zwar vom Tierschutzverein schon auf eigene Rechnung kastriert worden. Gleichwohl besteht das Problem auf Grund der hohen Reprodoktionsrate der Katzen fort. Umso wichtiger ist, dass zumindest die frei laufenden „Stubenkatzen“, die einem Besitzer/einer Besitzerin zuzuordnen sind, möglichst vollständig kastriert sind. Die Stadt Mölln hat bislang von dem Erlass einer Katzenschutzverordnung abgesehen, wie sie zuletzt die Stadt Ratzeburg angekündigt hat, zumal sich diese auch nur schlecht kontrollieren lässt. Bei einer Verschärfung des Problems wird jedoch hierüber auch in Mölln erneut nachzudenken sein.

Ehrenamtskoordinatorin für Möllner Willkommenskultur

Am 15.06.2017 hat Frau Cornelia Johns ihre Funktion als Sprecherin des Möllner Bündnisses „Willkommenskultur für Flüchtlinge und Asylbewerber“ und als Koordinatorin für die ehrenamtlichen Helfer/innen in der Flüchtlingsarbeit angetreten. Die (halbe) Stelle ist für die Dauer von drei Jahren aus Mitteln des Landes finanziert und soll die Zusammenarbeit zwischen den Flüchtlingen und den ehrenamtlichen Helfer/innen verbessern und lenken. Erreichbar ist Frau Johns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Neuer Schützenkönig

Gut zwei Wochen nach dem Besuch einer ca. 120köpfigen Delegation der Möllner Schützengilde in Mauterndorf (Österreich) aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Freundschaft mit der dortigen Bürgergarde fand vom 16. – 18.06.2017 das Möllner Schützenfest statt. Neuer Schützenkönig wurde zu aller Überraschung der „Ur-Möllner“ Kay Voß. Er war nach eigenem Bekunden ziemlich spontan zum Königsschuss angetreten und traf mit einer glatten 10 ins Schwarze. Neuer Jung-Schützenkönig wurde Dennis Greßmann, dem diese Ehre schon einmal im Jahr 2014 zuteil wurde. Ehrengast beim Empfang der Stadt Mölln auf der historischen Ratsdiele am Sonntag Vormittag sowie beim anschließenden Festessen im „Quellenhof“ war Ministerpräsident a.D. Peter-Harry Carstensen, der eine hintergründige und humorvolle Rede hielt. Gedacht wurde auch an dieser Stelle dem verstorbenen Eulenspiegel, Mario Schäfer, der beim Festessen der Schützen viele ironische Reden in den vergangenen Jahren gehalten hat.

Max-Ahrens-Haus am Marktplatz

Auf Initiative des Möllner Unternehmers Kurt-Peter Gaedeke ist das in seinem Besitz befindliche Haus der ehemaligen „Eulenspiegelklause“ (Gasthof „Zum Michel“) wieder hergerichtet und zu einem Max-Ahrens-Haus umgestaltet worden. Im Erdgeschoss, dem ehemaligen Schankraum, wurden die Wandmalereien von Max Ahrens aus dem Leben von Till Eulenspiegel wunderbar restauriert, ergänzt um Portraitzeichnungen ehemaliger Gäste. Im Obergeschoss sind rund 50 Ölgemälde von Max Ahrens ausgestellt. Bei Interesse an der Ausstellung bitte an die Kurverwaltung wenden.

Hintergrund

Als Bürgermeister informiere ich die Möllnerinnen und Möllner jeden Monat persönlich über aktuelle Themen. Meine Kolumne erscheint im Blatt Mölln aktuell, das kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.

Mölln – unsere Stadt

Mölln ist geprägt durch die historische Altstadt und die reizvolle Natur innerhalb des Naturparks Lauenburgische Seen, die auch viele Touristen anziehen.

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Was macht eigentlich ein Bürgermeister?

Wesentliche Aufgabe eines Bürgermeisters ist die Leitung der Verwaltung. Daneben vertrete ich die Stadt in zahlreichen Gremien und Ausschüssen und repräsentiere die Stadt bei verschiedenen Anlässen. Und natürlich bin ich auch Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

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